Christopher A. Weidner

Phoenix Astrologie® ist ein Projekt, das ich im Jahre 1998 ins Leben gerufen habe. Seit dieser Zeit arbeite ich als professioneller Astrologe, hauptsächlich beratend und unterrichtend, aber auch schreibend. Auf dieser Seite erfährst du etwas über meinen Werdegang als Astrologe, welche Einflüsse meine Haltung und meine Methodik in der Deutung von Horoskopen kennzeichnet. So kannst du besser einsortieren, was mich von anderen Astrologierichtungen der Gegenwart unterscheidet.

Die Anfänge

Horoskop von Christopher Weidner
Ich wurde am 5. Januar 1967, im Zeichen des Steinbocks, geboren. Als ich das Licht der Welt erblickte, ging gerade das Zeichen des Löwen am östlichen Horizont auf. Die Sonne war gerade untergegangen – und die Nacht der Frau Holle begann. Mein erstes Buch, das ich las, war ein Märchenbuch. Ich besitze es noch heute (so wie ich mich ganz grundsätzlich nur schwer von meinen Büchern trennen kann. Mittlerweile ist meine Bibliothek auf mehrere tausend Bücher angewachsen …). Vielleicht legte dies den Grundstein für meine bis heute anhaltende Faszination für alles Mythische und Mystische. In meiner Jugend begann ich zu entdecken, was sicherlich in meiner Kindheit bereits – unbewusst – angelegt war: die Geheimnisse der Welt. Ich spürte schon früh, dass hinter den Erscheinungen eine ganz eigene Welt darauf wartet, von uns erkundet zu werden. Die geheimen Pforten in diese Welt zu finden, betrachtete ich als meine Aufgabe.

Märchen, Mythen und Symbole

Dann fand ich in alten Weisheitslehren einen Wegweiser zu diesen Pforten. ich beschäftigen,igte mich mit Tarot und begann auch, mich mit Astrologie zu beschäftigen. Parallel entwickelte sich eine intensive Beschäftigung mit Märchen und Mythen und vor allen Dingen mit der Bedeutung von Symbolen. Ich studierte mittelalterliche Literatur und Skandinavistik. Mein Schwerpunkt wurde die germanische Altertumskunde. Ich studierte Altnordisch und begab mich auf die Spuren der alten Sagen der Edda. Ich liebte es, mich in Bibliotheken in Bücher zu vertiefen und das Wissen darüber in mich aufzunehmen. Ich sah sie schon deutlich vor mir: meine Laufbahn an der Universität.

Der Ruf der Astrologie

Das Logo der TPA

Doch genau in dieser Zeit als Student traf mich die Berufung zum Astrologen. Ich besuchte eine astrologische Beratung bei einer Frau, die damals in der Hermetischen Truhe des Thorwald Dethlefsen arbeitete, Ivona. (München war damals so etwas wie die spirituelle Hochburg in Deutschland. Es gab so viele esoterische Buchhandlungen wie nirgendwo sonst.) Und Ivona deutete auf mein Horoskop und sagte: „Christopher, du solltest eigentlich selbst Astrologe werden!“

Von da an ging es Schlag auf Schlag. Ich besuchte Ivona in der Buchhandlung und bat sie um eine Empfehlung. Sie griff ins Regal und zog das Buch „Venus und Mars“ von Michael Roscher heraus. Sie meinte, diese Art der Astrologie würde zu mir passen.

Ich kaufte also das Buch, vertiefte mich darin – und war fasziniert! Hier lehrte jemand eine Astrologie, die so messerscharf in der Analyse war und zugleich so tiefgründig, dass ich mich sofort hingezogen fühlte. Auch wenn ich vieles heute anders sehe, war dies mein Einstieg in die Welt der Astrologie jenseits von „Sternzeichen“ und Co. Hier, so spürte ich, öffnete sich eines jener Portale zu den Geheimnissen der Welt, die ich schon immer gesucht hatte.

Ich griff zum Telefonhörer und rief bei der Adresse an, die in diesem Buch auf der letzten Seite angegeben war. Ich erfuhr, dass die Ausbildung in Transpersonaler Astrologie (TPA) zwar gerade begonnen habe, ich aber noch einsteigen könne. Die Entscheidung war gefallen. Ich sicherte mir meinen Platz im nächsten Seminar – und fuhr bald daran nach Nürnberg.

Michael Roscher und die Transpersonale Astrologie

Michael Roscher

Zwei Jahre lang fuhr ich mindestens einmal im Monat nach Nürnberg, um dort Astrologie zu studieren. Es war das hohe Niveau von Michael Roscher, das mich anspornte, die Geheimnisse der Astrologie wirklich zu durchdringen. Es war sein Anspruch, Astrologie wie eine Sprache zu verstehen, die wir durch viel Übung und immer neue Feinheiten der Aussprache perfekt beherrschen würden. Seine besondere Methodik, die sich von allen zeitgleich existierenden Astrologieschulen durch ihre Stringenz, Klarheit und ihren undogmatischen Zugang deutlich unterschied, ließ mich Horoskope in einer Tiefe verstehen, die ich nicht für möglich gehalten hätte, wenn ich den herkömmlichen Weg der Astrologie beschritten hätte, wie er in den zahllosen Büchern, die in dieser Zeit den Markt überschwemmten, angeboten wurde.

Es war für mich ein glücklicher „Zufall“, Michael kennengelernt zu haben. Es hätte keinen passenderen Lehrer für mich geben können. Als er – viel zu früh – im Jahre 2005 plötzlich verstarb, hatte ich nicht nur eine Lehrer, sondern auch einen Menschen verloren, dem ich durch viele Höhen und Tiefen auch freundschaftlich verbunden war. Gemeinsam mit ihm leitete ich einige Ausbildungszyklen in Transpersonaler Astrologie. Diese Form der Astrologie ist bis heute meine astrologische Heimat, auch wenn ich mich mittlerweile entlang meiner eigenen Haltung zum Leben und seiner geheimnisse weiter entwickelt habe und eine eigene Form der Astrologie daraus entstanden ist. Doch die Wurzeln, vor allen Dingen in methodischer Hinsicht, sind in der TPA zu finden.

Etwas mehr über Michael Roscher und seine Transpersonale Astrologie TPA erfährst du im Astro-Wiki: Michael Roscher im Astro-Wiki

Brigitte Hamann und die Entwicklungsorientierte Astrologie EOA®

Brigitte Hamann

Brigitte Hamann ist der zweite wichtige Einfluss auf keinen Werdegang als Astrologe. Sie leitete damals gemeinsam mit Michael die Schule für Transpersonale Astrologie und ist deshalb neben Michael diejenige, die mir den Weg in die Welt der Astrologie ebnete. Sie entwickelte später einen völlig eigenen Ansatz in der Astrologie, der zwar Elemente der TPA berücksichtigt, aber in der Interpretation des Horoskops eigene Wege geht und andere Schwerpunkte setzt. Brigittes tiefes Wissen um die Mysterien alter Weisheitslehren und ihr durchwegs lebensnaher, sehr am Menschlichen orientierte Stil sind mir bis heute Quelle der Inspiration. Sie nennt ihre Schule der Astrologie „Entwicklungsorientierte Astrologie EOA®”. Ein wesentlicher Fokus liegt auf der Deutung der IC/MC-Achse im Horoskop, die sie als Dreh- und Angelpunkt der Interpretation erachtet. Es ist als ihr Verdienst zu sehen, diesen Horoskopfaktor in seiner wahren Bedeutung als Rückgrat des Horoskops eingeführt zu haben. Heute praktiziert und unterrichtet sie als Astrologin in Rottenburg und ist erfolgreiche Autorin von Fachliteratur. Gemeinsam unterrichteten wir viele Jahre lang in München eine Ausbildung in Astrologie, in der wir unsere beiden Ansätze gemeinsam vermittelten.

Mehr über Brigitte Hamann und ihre Entwicklungsorientierte Astrologie EOA® erfährst du auf ihrer Homepage: Brigitte Hamann – Entwicklungsorientierte Astrologie EOA®

Die Entdeckung der Systemischen Strukturaufstellungen SySt®

Das Logo von SySt®

Meinen eigenen Ansatz in der Astrologie umschreibe ich mit den Begriffen „systemisch“ und „lösungsorientiert“. Heute kommt auch noch ein dritter Begriff dazu: „wertschätzend“. Damit sind wir schon beim dritten wichtigen Einfluss auf meine Arbeit als Astrologe gekommen: der Kosmos der Systemischen Strukturaufstellungen, SySt®. Mittlerweile hatte ich schon einige Bücher geschrieben zur Astrologie, aber auch zu Feng Shui und anderen Themen, die sich mittlerweile dazu gesellten. Syst® ist nicht nur eine Methodik der Aufstellungsarbeit, sondern ein umfassendes System der Umsetzung der Grundgedanken des Systemischen in die Beratungspraxis. Genau aus diesem Grund entschied ich mich für die vierjährige Ausbildung am SySt®-Institut unter der Leitung vom Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer. Ich glaube, es war die intensivste und lehrreichste Zeit seit meinem Studium. Die unglaublich wertschätzende und lösungsorientierte Arbeit von Insa und Matthias haben meinen Stil zu beraten und zu unterrichten für immer verändert. Die Welt war, kurz gesagt, nach dieser Ausbildung eine andere.

Mehr über SySt® und die Systemischen Strukturaufstellungen erfährst du auf der Homepage: SySt Institut

Mein eigener Ansatz: Systemisch, lösungsorientiert und wertschätzend

Systemische Astrologie, Chiron Verlag

Da SySt® in erster Linie ein therapeutisches Handwerkszeug darstellte, wollte ich das, was ich dort erfahren hatte, auf die Astrologie übertragen. Ich erkannte, dass in der Schule von Michael Roscher bereits erste Ansätze eines Systemischen Denkens verschlüsselt waren – zu einer Zeit bereits, in der niemand von „systemisch“ sprach. Michael ist diesbezüglich definitiv ein Pionier gewesen zum Beispiel mit seinem Kybernetischen Modell. Ich konnte also gut an meine Ausbildung in TPA anschließen und verband das Modell der TPA mit systemischem Denken und vor allen Dingen mit den Grundprinzipien der Lösungsfokussierung, die nicht nur eine bestimmte Vorgehensweise in Beratungsverläufen vorschlägt, sondern auch eine besondere Haltung gegenüber Problemen und Fragestellungen mitbringt. Lösungsorientiert heißt demnach nicht, dass wir nach einer Lösung im Sinne eines Ratschlags, einer Empfehlung usw. suchen, sondern dass wir auf das fokussieren, was schon gelöst ist, auf das, was schon gut läuft und auf das, was besser laufen wird, wenn das Problem gelöst sein wird … Federführend ist hier die Arbeit des amerikanischen Therapeuten Steve de Shaker, den ich im Rahmen meiner Ausbildung am SySt®-Institut kennenlernen durfte.

Meinen Ansatz nannte ich „astrosystemisch“ und ich bot sogar eine Zeit lang von mir entwickelte Strukturaufstellungen an, die auf dem Kybernetischen Modell der TPA basierten – ein, wie ich heute noch finde, sehr kraftvolles Instrument. Die Früchte meiner Überlegungen fasste ich 2008 in meinem Buch „Systematische Astrologie – Konstellationen sind Lösungen“ zusammen.

Heute stelle ich meinen astrologischen Ansatz auf diese drei Füße: Die Erkenntnisse folgen dem systemischen Denken, die Praxis orientiert sich an der Lösungsorientierung und die Haltung ist wertschätzend, indem sie auf die Ressourcen eines Menschen achtet und ihn versucht in seinen grundlegenden Bedürfnissen als Mensch zu betrachten und nicht a priori zu verurteilen.

Phoenix Astrologie online

Sabine Bends

Im Jahr 2004 beschlossen meine Kollegin Sabine Bends aus Köln und ich einen Weg zu gehen, den damals im deutschsprachigen Raum noch kaum jemand angemacht hatte: Wir begründeten die erste komplett online absolvierbare Astrologie-Ausbildung! Damals waren die technischen Möglichkeiten weit unter dem Niveau, das wir heute kennen. Chaträume mit einem Live-Chat waren noch eine recht instabile Angelegenheit und außer Diskussionsforen gab es wenig Mittel, mit denen man eine Online-Schule besonders attraktiv und nutzerfreundlich hätte gestalten können.

Doch Sabine und ich – wir hatten uns auf dem großen Kongress des Deutschen Astrologenverbandes (DAV) in München kennengelernt – wagten das Experiment. Und es gelang! Unter dem Namen „Phoenix Astrologie online“ hatten wir eine wundervolle Plattform geschaffen und bald hatten wir regelmäßige Treffen mit unseren SchülerInnen in den Chaträumen. Sabine und ich schufen einen ganz eigenen Zugang zur Astrologie, der sich gut online vermitteln ließ, und den wir dann in unserem gemeinsamen Buch „Intuitive Astrologie“ zusammenfassten. Wir können stolz darauf sein, diesen Schritt gegangen zu sein.

Heute arbeitet Sabine im Bergischen Land und gehört mit zu den AstrologInnen, die schon früh die sozialen Medien genutzt haben, um Astrologie zu vermitteln. Doch vor über 15 Jahren waren wir beide wahrhaftige Pioniere der Astrologie im Online-Bereich. Mit meinen aktuellen Kursen knüpfe ich an diese lange Tradition an – und profitiere heute noch von dem Wissen und den Erfahrungen, die ich damals machen konnte.

Der Gedanke, Astrologie online zu vermitteln und die fantastischen Möglichkeiten der digitalen Kommunikation dabei zu nutzen, wurde damals geboren und beseelt mich bis zum heutigen Tag.

Mehr zu Sabine Bends und ihrer astrologischen Arbeit erfährst du auf ihrer Website unter: Website von Sabine Bends

FORTSETZUNG FOLGT …

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